Weser - Kurier / Bremer Nachrichten 
Kurier am Sonntag, 17. August 2008

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Lärmschutz berücksichtigen

Wigbert Gerlings Frage, ob das Schienennetz via Hauptbahnhof den geplanten 15-Minuten-Takt nach Bremen-Nord verkraftet, ohne dass die wirtschaftlich wichtige Bedienung der Häfen gefährdet wird, muss ergänzt werden um die Frage, ob die Bremer Bevölkerung die Zunahme der Schienenverkehre verkraftet. Der Zugverkehr, insbesondere der Güterverkehr, ist mit erheblichen und gesundheitlich bedenklichen Lärmbelästigungen nicht nur der unmittelbar an den Gleisen wohnenden Bevölkerung verbunden, zumal der Güterverkehr auch im Wesentlichen nachts abgewickelt wird. Die Bewohner der an die Hauptschienenstrecken angrenzenden Stadtteile werden deshalb dem zitierten Syndikus der Handelskammer zustimmen, wenn dieser betont, dass die störungsfreie Abwicklung des Schienengüterverkehrs im Bremer Raum Priorität habe, wenngleich der Vertreter der Handelskammer vielleicht auch nicht den ruhigen Schlaf der Anwohner im Sinn gehabt hat. Allerdings dient die Reduzierung des Zugverkehrslärms auf ein zuträgliches Maß nicht nur dem Individualinteresse der betroffenen Bürger, sondern auch dem öffentlichen und wirtschaftlichen Interesse unserer Stadt. Wenn man sich also jetzt mit dem Ausbau der Gleisanlagen im Hinblick auf die nicht nur wegen der Eröffnung des Jade-Weser-Ports mit Sicherheit zu erwartenden Zunahme des Schienenverkehrs befasst, so müssen moderne Lärmschutzmaßnahmen, die bereits jetzt überfällig sind, unbedingt in die Planungen mit einbezogen werden.  

FRANZ KORZUS, BREMEN

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Zum Wortlaut des einstimmigen Beschlusses des Beirats Mitte v. 7. Juli 2008 in gleicher Sache (Vgl. WK-Bericht v. 11.07.2008)

Redebeitrag des umweltpolitischen Sprechers der SPD-Bürgerschaftsfraktion, Jens
Dennhardt, MdBB, in der Bürgerschaftsdebatte v. 18.10.2007 zum Thema Lärmschutz an Eisenbahntrassen

 

 



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aktualisiert: 01 01 1970 01:00     nach oben   zurück zur Übersicht Presseberichte