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BI-Sprecher zur Zeit: Günter Knebel Ludwigsburger
Str.22 28215 Bremen Tel.: 0421-37 45 57 email: knebel-bremen @t-online.de
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Protestaufruf/Einladung
Für menschenwürdige VERKEHRSPOLITIK: Keine
Lkw-Trasse durch Bremen!
Der Bremer Senat will dem Schwerlastverkehr mitten durch
Bremen eine gewaltige Bresche schlagen: Das Verbindungsstück zwischen
den vorhandenen Stadtautobahnen Kurfürstenallee und Hochstraße
Breitenweg soll für den Lkw-Verkehr breit ausgebaut werden.
Die Aufweitung der Schwachhauser Heerstraße, des Concordia-Tunnels
und die Weiterführung einer vierspurigen Trasse über den Rembertiring
werden eine Art Autobahndurchstich zwischen der BAB Abfahrt
Vahr und dem Nordwestknoten am Ende des Breitenwegs schaffen.
Die auch für Umweltschutz (!) zuständige Senatorin lädt schon
heute die "Lkw-Fahrer und Dispo-nenten in- und ausländischer
Speditionen" mit einer "Lkw-Führungsnetzkarte" ein,
auf diesem Straßenzug mit hohem Lkw-Ausbaustandard (="truck
road") den neuen Großmarkt, das Güterver-kehrszentrum (GVZ)
und das im Bau befindliche größte Hochregallager Europas anzusteuern. Dem
Lkw-Verkehr, der von den Autobahnumfahrungen A 1, A 27, A 28
und A 281 aus jedes beliebige Ziel in Bremen schnell und auf
kurzen Wegen erreichen kann, soll ein zusätzlicher aber unnötiger
Weg, eine Achse mitten durch Wohngebiete und das Stadtzentrum
geebnet werden: Diese mit Salamitaktik, Verharmlosung und behördlicher
Macht voran getriebene Trassierung wird Stadtteile völlig zerschneiden,
gewachsene Natur und Eigentum zerstören und entlang der Trasse die
Wohnbevölkerung vertreiben!
Statt der gebotenen Vermeidung organisiert der Bremer Senat die
Vermehrung von Durchgangsverkehr quer durch Bremen - eine
kontraproduktive, bürger- und umweltfeindliche Stadt-planung. Das
Motto dieser Politik ist schlicht: "Nach uns die Sintflut!"
Jede/r Abgeordnete, die/der Schaden von der Bevölkerung abwenden
will, müsste sich mit uns gegen diese Politik auflehnen.
Die Folgen dieser rücksichtslosen Verkehrsplanung sind bereits
in Ansätzen erkennbar: Die Ver-wahrlosung am Rande dieses Verkehrsweges
nimmt zu, Dauerbewohner entfliehen dieser Unwirtlichkeit und mittelständische
Unternehmen geben mangels Kundschaft auf. Die Steigerung
der Verkehrsmengen wird die Unfallgefahren erhöhen und die Gesundheit
der Anwohner durch Verkehrslärm, Abgase und Erschütterungen
erheblich mehr belasten.
Wir rufen daher auf zu einer Protest-Demonstration
unter dem Titel "REMBERTIWETTE"
zu Fuß, mit Fahrrädern, Inline-skates, etc. am
Sonnabend, den 18. Januar, von 11.00 h -
ca. 13.00 h. Treffpunkt/Start des Zuges: 11.00 h auf dem Parkplatz
vor der Ansgarii-Kirche, Schwachhauser Heerstrasse 40/Ecke Hollerallee.
Mitwirkende: Orchester "Lauter Blech", ein Schneider,
ein Notarius Publicus, im Angebot gegen Kälte: heiße Suppe oder
Glühwein auf Kosten der "Verlierer"
Schluss mit dem Lkw-Trassenwahn:
Keine Stadtautobahn!
Bitte nehmen Sie (mit Angehörigen, Nachbarn) teil
an der angemeldeten Demonstration. Transparente mit fantasievollen
Aufschriften sind willkommen.
Vorschlag zum Ablauf
der Demonstration mit "Remberti-Wette"
Am Sonnabend, 18. Januar 2003, 11.00 h bis - maximal
- 13.00 h
Zur Sache: Der alt gewordene Schneider will vom Viertel ins Remberti-Stift...
Die Wett-Frage ist, kann der Schneider den zur Lkw-Trasse gewordenen
Rembertiring überhaupt heil überqueren? Das ist unmöglich, wenn
der Verkehr geht/geiht. Es ist nur möglich, wenn der Verkehr steht/steiht...
Zum Ablauf: Der Demonstrationszug zieht von der St. Ansgarii-Kirche
langsam bis zum Ende des Rembertirings. Dort, gegenüber dem Rembertistift
auf der Fläche kurz vor der Querung Fedelhören, soll die "Remberti-Wette"
stattfinden.
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bis 11 Uhr
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Sammeln von FußgängerInnen, FarradfahrerInnen,
SkaterInnen auf dem Parkplatz vor der Ansgarii-Kirche,
Schwachhauser Heerstraße 40/Ecke Hollerallee.
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11.00 -11.10
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Auftakt mit Musik und kurzer Ansprache: Warum die
Beschlußlage aller beteiligten Träger kommunaler
Belange, Ortsbeiräte, gegen eine Stadtautobahntrassierung
ist und warum die begonnenen bzw. angekündigten Straßen-
und Tunnelaufweitung(en) unnötig und schädlich sind.
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11.10 Uhr
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Abmarsch mit Musik
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ca. 11. 30
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Halt vor der Centauren- Apotheke: Musikstück, kurzer
Appell zum Erhalt des Baudenkmals Centauren-Apotheke
(Plädoyer für Rückkehr des Centauren-Brunnens auf die
Kreuzung Schwachhauser Heerstraße /Bismarckstraße /Dobben!)
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ca. 11.40
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Weiterzug zum Rembertiring wie o.a. bis zum Ende
der unbebauten Fläche, hinter dem Rembertikreisel Richtung
Hochstraße Breitenweg, dort, um
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ca. 12.00
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die Erst-"Aufführung" der Remberti-WETTE:
Musikstück, Protest-Ansprache des notarius publicus
mit Einschüben/ Kommentaren des Schneiders und Musik
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ca. 12.30
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Ende der Versammlung durch BI-SprecherIn, Fahrradkorso-Abfahrt
nach Ost, West und ins Viertel.
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Bürgerinitiative Keine
Stadtautobahn durch Bremen
Kontakte:
Dr. Gerald Kirchner Bulthauptstraße 9 28209 Bremen
Monika Siems Schwachhauser Heerstr.46 28209 Bremen
Dr. Karl-Detlef Fuchs Parkstraße 51 28209 Bremen
Günter Knebel Ludwigsburger Str. 22 28215 Bremen
Reinhard Pahl Richard Wagner Str. 40 28209 Bremen
Victor Zwicker Am Barkhof 3 28209 Bremen
Spendenkonto:
Sonderkonto R. Pahl Postbank Hannover Kto. Nr. 514210 – 300 BLZ 250 100 30
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